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  • Die Regenbogenbande der Umweltstation - Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.
  • Ausbildung zum zertifizierten Kräuterführer auf Erkundungstour
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  • Hildegardführung im Naturerlebnisgarten mit Frau Eisner Mai - Sept. letzter Sonntag im Monat

Die zwei "H´s" unter den Vitamin C Bomben - Hagebutte und Holunderbeeren

25.09.2019

Die Hagebutte – überall wo man gerade im Kloster- und Naturerlebnisgarten hinsieht, leuchtet es an manchen Stellen tiefrot, an anderen Ecken vielleicht etwas hellroter.


Der Herbst ist im Klostergarten eingekehrt, die Hagebutten leuchten so schön wild an den unterschiedlichsten Orten. Vielleicht kennt Ihr das berühmte
Kinderlied von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798-1874) und weckt bei Euch manche Kindheitserinnerungen. Dies wollen wir Euch nicht vorenthalten:

Ein Männlein steht in Walde ganz still und stumm,

Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.

Sagt, wer mag das Männlein sein,

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Oh, du liebes Saatgut - Vermehrung von Tomatensamen

26.07.2019

Zuckertraube 2Derzeit beginnt der Tag im Kloster- und Naturerlebnisgarten immer mit einem Streifzug durch die Gemüsebeete und Wildobsthecke. Am Ende des Rundgangs liegen meist frische Zucchini, Gurken, Salate, einzelne Tomaten und verschiedene Beeren wie Himbeeren oder Johannisbeeren im Korb. Jedes Mal wieder schaut man zu den Brombeeren, aber die lassen leider noch auf sich warten, bis wir sie verzehren können.

Der Gemüsekorb ist gefüllt – auch der Dachboden duftet herrlich nach getrockneten Kräutern. Der Wintervorrat wird wieder aufgefüllt.

Neben der Ernte, Kräutertrocknen und Regentänze, die wir veranstalten (aber leider nicht helfen), ist schon wieder die Zeit gekommen, dass wir an das nächste Jahr denken.  Die Saatgutvermehrung ist bereits im vollen Gange.

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Kuhblume, Apothekerkraut, Muichscheck, Bettseicher, Pusteblume...

14.05.2019

DSC 0296Gelb – die derzeitige dominierende Farbe in unserer Klosterlandschaft. Nein, wir meinen jetzt nicht den Raps, sondern den Löwenzahn,  auch genannt:  „Das strahlende Gold“ . Jeder kennt ihn, manche schätzen ihn als Heilpflanze und Delikatesse, andere dagegen haben den Kampf gegen das von demjenigen bezeichnete „Unkraut“ noch nicht aufgegeben und werden wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren dem Löwenzahn mit dem Wurzelstecher hinterherjagen.

Der Gewöhnliche Löwenzahn begleitet bestimmt jeden bereits seit seiner Kindheit. Ob wir ihn als Muichscheck für die Hasen als Futter sammeln mussten oder wie wir – aufgepasst – durch die HOCH gewachsene Wiese rannten und damit die unzähligen Samen aus den vormals puscheligen weißen Kugeln verstreuten – jeder hat bestimmt eine Erinnerung an die allzeit begleitende Butterblume.

Oft denkt man sich, wie kann denn der Löwenzahn aus dieser winzigen, kleinen Ritze an der Steinmauer wachsen? Überall - an jeder Straßenecke, an Wegrändern, auf Ödland – der Löwenzahn schafft es sogar durch den Teer immer zur vollen Blüte. Es steckt auch allerlei Kraft in der meist unscheinbaren Heilpflanze. Inhaltsstoffe wie Provitamin A, die Vitamine B und C, Bitterstoffe und Gerbstoffe sind in den Blättern enthalten.  Den Namen „Bettseicher“ hat der Löwenzahn dem harntreibenden Wirkstoff „Taraxacin“ zu verdanken.

Leider wird der Löwenzahn oft nur als lästiges „Unkraut“ angesehen. Im Kloster- und Naturerlebnisgarten hören wir den Begriff „Unkraut“ nicht gerne, eigentlich gibt es diesen Begriff hier bei uns gar nicht, denn wir essen das „Unkraut“ lieber auf oder verarbeiten es auf eine andere Art und Weise, zum Beispiel setzen wir Öle für unsere Workshops im Bereich „Naturkosmetik“ an, oder wir lassen es bewusst als Nahrungsquelle für die Insekten stehen.

BEI UNS GIBT`S KEIN UNKRAUT!

Um Sie noch mehr für die Heilpflanze zu begeistern, haben wir bereits im letzten Jahr an einem Rezept für einen Löwenzahnblütensirup herumexperimentiert und dies möchten wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten.

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Kräuterführerinnen und Kräuterführer stellen sich vor

16.04.2019

P2019 02 20 Naturkosmetik mit Petra Stark Kopieetra Stark
Industriekauffrau, Mentorin für Garten und Natur, wohnhaft in Waldsassen

Ein Zeitungsbericht im Jahre 2008 über die Ausbildung zum/-r Kräuterführer/-in und Themen dazu haben mich sofort angesprochen. Das Kennenlernen, die Verwendung der Kräuter, Lehren der Hl. Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp, Tanzen sowie Kräuterköstlichkeiten machten mich neugierig. Ich meldete mich zur Ausbildung in der Umweltstation Abtei Waldsassen an.
Die Freizeit in der Natur zu verbringen schien mir als idealer Ausgleich zum trockenen Büroalltag. Entspannung und Frohsinn waren garantiert.

Nach der Ausbildung hatte ich vorerst keine großen Erwartungen, aber dann wurde ich sozusagen reingeworfen. Ich bekam die Möglichkeit, Gäste durch den Kloster- und Naturerlebnisgarten zu führen. Anfangs hieß es 6 – 7 Führungen in der Saison (mittlerweile kann ich darüber nur lachen, da es weit mehr sind ).

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Ein Blick hinter die Gartentüre!

Saatgut06.03.2019

Wir werden immer wieder gefragt, was machen wir eigentlich im Winter? Schnee, eisige Kälte, Schmuddelwetter,- wer denkt denn da an den Garten? Wir, zumindest teilweise…
Die fleißigen Helfer im Garten haben es natürlich auch verdient, sich mal zu entspannen.

Nichtsdestotrotz ging es bereits im Herbst letzten Jahres mit der Gartenplanung für den Kloster- und Naturerlebnisgarten los. Welche Beete könnte man umgestalten?
Wo hätten wir noch Platz für etwas Neues? Was für ein Saatgut haben wir auf Lager? Dann lautet auch eine Frage: Was muss repariert werden und nicht,  muss etwas auf Vordermann gebracht werden? – es gibt immer etwas, wo handwerkliches Geschick notwendig ist. Welche Mischkulturen werden im kommenden Frühjahr im Bauerngarten angepflanzt? Welche Pflanzenschilder brauchen wir neu? Und und und …

Die Aufgaben stehen fest – die Detailplanung kann losgehen!

Die Besucher können sich in der neuen Saison auf einen „Weg der Vielfalt“ freuen. Wir werden verschiedene Themenbeete entlang des großen Gewächshauses gestalten.

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Kräuterführerinnen und Kräuterführer stellen sich vor

GAbrieleLeonieBraeutigam3 Kopie28.02.2019

Gabriele Leonie Bräutigam
Wildkräuter-Autorin, wohnhaft auf der Oedmühle, Weigendorf

Wie wurdest du auf die Ausbildung zur zertifzierten Kräuterführerin aufmerksam?
Ich wurde vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Ausbildung eingeladen.

Welche Motivation hattest du und was wolltest du mit dieser Ausbildung danach anfangen?
An der Oedmühle einen 3000 m² großen Naturgarten anlegen - seinen Ertrag verkochen und genießen sowie unsere historische Gastroküche mit Gartentür nutzen.

Wurden deine Wünsche und Träume erfüllt?
Übertroffen. Aber anders als ich dachte. Es ist ein langer Weg. Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin). Natur auch. Deshalb kauft der Mensch so gern handlich portioniert und abgepackt. Das weiß ich jetzt.

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Öffnungszeiten Kloster- und Naturerlebnisgarten

01. Mai bis Mitte Oktober
Montag bis Sonntag (täglich)
von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Öffnungszeiten können sich
witterungs- bzw. personalbedingt ändern!

Anschrift und Kontakt

Stiftung
Kultur- und Begegnungszentrum und Umweltstation Abtei Waldsassen
Basilikaplatz 2
D-95652 Waldsassen

Telefon: 09632/ 92 00-44
Telefax: 09632/ 92 00-47
E-Mail: kubz@abtei-waldsassen.de
umweltstation@abtei-waldsassen.de

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