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Hinweise/ Regeln

Hinweise und Verhaltensregeln als PDF
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Verhaltensregeln und Hinweise für Bootstouren auf Flüssen und Seen

Vorbereiten einer Fahrt

Eine vielfältige Führerliteratur und auch diese Broschüre helfen bei der Planung einer Fahrt. Nicht nur mögliche Gefahrenpunkte, auch günstige Einsatzorte, Befahrungsregeln, vorherrschende Wasserstände und Verkehrsanbindungen sollten in die Planung einfließen. Die Größe der Fahrtengruppe ist auf die Größe und die Sensibilität des Gewässers abzustimmen. Auf die Befahrung ungeeigneter und erkennbar übernutzter Gewässer sollte möglichst verzichtet werden. Das Pegeltelefon des Bayerischen Kanu-Verbandes informiert über aktuelle Wasserstände z.B. http://www.hnd.bayern.de/start.php. Wer den Pegel vor der Fahrt abfragt, vermeidet eine unnötige Anfahrt.

Die Autorückholung, eine unangenehme Begleiterscheinung des modernen Kanusports, sollte nicht nur aus Zeitgründen, sondern auch wegen der Abgase rationell gestaltet werden. Ein Bootsanhänger reduziert die Dachlast der Begleitfahrzeuge, und eines dieser Fahrzeuge ohne Boote kann gleich bei der Anreise an der späteren Aussetzstelle zurückgelassen werden. Öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad dienen dem gleichen Ziel. Eine Wanderung zurück zum Auto ist ein idealer Ausgleich zum Sitzen im Boot. Überall dort, wo der Mensch bereits in ein Gewässer eingegriffen hat, an Brücken, Wehren und sonstigen Zweckbauten, können auch wir beim Einsetzen (oder Aussetzen) meist weniger Schaden anrichten als in natürlichen oder naturnahen, landwirtschaftlich oder privat genutzten Bereichen.

Während und nach einer Fahrt

Natürliche und naturnahe Flüsse sind Rückzugsgebiete vieler seltener Pflanzen und Tiere. Gerade die geschiebeführenden Flüsse im alpinen Bereich mit ihren so steril anmutenden Kiesbänken sind die Heimat vieler vom Aussterben bedrohter Arten.

Diese Flüsse sind keine Trainingsgewässer. Fahren in der Flussmitte, dem sog. Stromstrich, ist der kürzeste und sicherste Talweg. Kehrwasserfahren ist möglichst zu vermeiden, auch Flachwasserbereiche - die Kinderstube von Jungfischen - sind besser zu umfahren.

An Vogelansammlungen lässt man sich langsam vorbeitreiben, ohne viel Notiz von ihnen zu nehmen. Fährt man in Kiellinie, so haben auch Vögel die Chance, wieder stromauf zu ihrem Stammplatz zu kommen.

Die Stellen zum Anlegen sollten mit Bedacht gewählt werden. Kiesbänke sind in der Brutzeit grundsätzlich zu meiden, ebenso Uferbereiche, die starker Erosion unterliegen. Auch bei der Suche nach einem Rastplatz gelten die gleichen Regeln wie beim Ein- und Aussetzen. Wenn irgend möglich verzichtet man auf häufiges An-Land-gehen. Zelten ist in der freien Natur nicht überall möglich, an Flussufern maximal ein bis zwei Nächte. Für längere Aufenthalte ist immer ein Campingplatz aufzusuchen. Feuermachen in der Natur ist äußerst gefährlich und im allgemeinen verboten.

Hält man genügend Abstand zum Ufer, übersieht man weniger häufig die Angelschnüre der Petri-Jünger, die immerhin für ihren Sport noch zahlen müssen. Ein gutes, freundschaftliches und verständnisvolles Verhältnis zu Anglern hat noch nie geschadet.

Wohlstandsmüll am und auf dem Wasser sollte in keinem Fall von Kanusportlern stammen. Wenn der Mensch auch schon seit Jahrhunderten Flüsse für den Abfalltransport zweckentfremdet, wir machen damit Schluss!

Nach der Fahrt ziehe man sich nicht allzu freizügig in der Öffentlichkeit um - das schadet oft unserem Ansehen. Das Ausbreiten der Ausrüstung im Gelände ist nicht zwingend notwendig, landwirtschaftliche Flächen sollten in keinem Falle dazu benutzt werden. Auch beim Beladen der Boote sollte man diese Flächen meiden. Ob man dabei immer mit dem Auto bis an den Bach fahren muss, ist eine Frage des eigenen Naturverständnisses. Gesperrte Wege und privates Gelände sind dabei jedenfalls tabu.

Auch Kajakfahrer sind ein wirtschaftlicher Faktor. Fremdenverkehrsvereine wissen es zu schätzen, wenn man der heimischen Gastronomie einen Besuch abstattet. Dabei kann man wunderbar die Fahrt noch einmal Revue passieren lassen und endlich den Vorsatz wahr machen, die Fehler im Flussführer dem Kanu-Verband zu melden.

Hilfreich ist in jedem Falle die Beachtung der 10 goldenen Regeln des Kanusports. Der BKV hat ein paar Umwelttips zusammengestellt, damit wir auch morgen noch auf unseren Bächen, Flüssen und Seen paddeln können. VIEL SPASS!!!

  1. Plane Deine Fahrt sorgfältig, fahre so wenig wie möglich mit dem Auto und bilde Fahrgemeinschaften.
  2. Gesperrte Straßen, Privatgrund und landwirtschaftlich genutzte Flächen sind tabu.
  3. Fahre nicht bei Niedrigwasser und auf seichten Oberläufen. Beachte die Mindestpegelmarken!
  4. Setze möglichst nur im Bereich von Brücken und Wehren ein. Rutsche nicht über das Ufer!
  5. Bleibe beim Umtragen und Sichern im Uferrandstreifen.
  6. Halte Abstand zu Schilfgürteln und Vögeln. Meide Kiesbänke während der Brutzeit.
  7. Raste nur in unbedenklichen Flußabschnitten. Vermeide Abfälle und entsorge sie korrekt
  8. Nimm Rücksicht auf andere Naturliebhaber - Badende und Angler - auch sie wollen ihren Spaß haben!
  9. Beachte Schutzgebietsverordnungen und die daraus resultierenden Einschränkungen.
  10. Sorge für die Beachtung und Verbreitung dieser Tips - sei ein Vorbild für andere Wassersportler!

Diese und weitere Infos auch beim Bayerischen Kanuverband (BKV) unter www.kanu.bayern.de
Viel SPASS beim paddeln wünscht die Umweltstation Waldsassen.

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Telefon: 09632/ 92 00-44
Telefax: 09632/ 92 00-47
E-Mail: kubz@abtei-waldsassen.de
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